Schwere und breite Außengestellrucksäcke gehören mittlerweile in den Keller und nicht auf den Rücken eines Bahnreisenden. Durch das breite und starre Gestell habt ihr Probleme vernünftig in Busse und Bahnen einzusteigen. Zusätzlich sind die Dinger schon unbeladen schon so schwer, dass euch die Schultern wehtun.
Lediglich bei Expeditionsähnlichen Fjällwanderungen mit 30+ kg auf dem Rücken haben diese Rucksäcke noch ihren Sinn.
Trekkingrucksäcke Moderne Trekkingrucksäcke sind heute mit innenliegenden Aluminiumstreben ausgestattet die die notwendige Stabilität gewährleisten. Die Rucksäcke werden dadurch erheblich leichter un ebenfalls schlanker. Meist in verschieden Volumengrößen und mit unterschiedlichen Rückenlängen angeboten ist es heute kein Problem mehr einen Rucksack zu finden der wirklich passt. Für das letze Feintuning lassen sich die Tragesysteme in wenigen Minuten feinjustieren, so dass nichts mehr zwickt und drückt.
Speziell für Frauen Inzwischen hat jeder Markenabieter speziell für Frauen entwickelte Rucksäcke im Programm. Diese machen auch wirklich Sinn, denn die Anatomie der Frau unterscheidet sich (ist ja hoffentlich allen bekannt) von der des Mannes.
Frauenrucksäcke haben
z.B. einen auf die weibliche Hüfte abgestimmten Hüftgurt,
vorgeformte Schultergurte sowie auf kleinere Körpergrößen abgestimmte Tragesysteme.
Kofferrucksäcke
Neben den klassischen Trekkingrucksäcken gibt es die Kofferrucksäcke. Diese kombinieren die Vorteile der Trekkingrucksäcke (guter Tragekomfort, Robustheit, ...) mit der Optik einer Reisetasche.
Das Tragesystem ist vergleichbar mit einfachen Trekkingrucksäcken und lässt sich hinter einer Abdeckung (meist mit Reisverschluss) verstecken. Damit wirkt man an der einen oder anderen Hotel- oder JuHe-Rezeption etwas seriöser.
Richtig Packen
Viele packen ihren Rucksack nach dem Motto "Zu einem richtigen Scanrailer gehört die außen angebundene Isomatte, Sandale, Kaffebecher, Strohhüte, ...". Manch einer kommt einem entgegen als wolle er einem fliegenden Händler Konkurrez machen.
Rucksäcke sind eigentlich so groß konzipiert, dass bis auf die Isomatte alles im Rucksack verstaut werden kann. Erst dann kann das mit viel Gehirn entwickelte Tragesystem seine ganze Stärke ausspielen.
Wer dann noch auf die richtige Gewichtseinteilung schaut wird den 3km Marsch zum Campingplatz ganz anders verdauen.